It's like there has never been a problem
Karussell symbolisiert für mich das innere Kind, Rausgehen in die Natur, Spass haben u. mein Leben.

"Behind every beautiful thing there is some kind of pain." (Bob Dylan)

"Wer immer das tut ,was er schon kann, bleibt immer das was er schon ist." (Henry Ford)
Und nun schon wieder ein neues Layout. Nein, nicht wirklich. Ich habe lediglich andere Bilder, Naviänderungen durchgeführt und einen anderen Farbhintergrund eingefügt. Alles Liebe, Hanna (Stand 09. März 2011) Außerdem möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass ich mich von dem Thema "PRO ANA" ausdrücklich distanzieren will! Ich bin NICHT "PRO ANA"!!! Hast du noch fragen?
So


Kalender
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31




Attention! Read first! Daily stupidy Über... Gästebuch Kontakt Abonnieren Archiv
Narzissen charakterisieren Frische, Lebendigkeit und dass manchmal ein bisschen weniger eben doch mehr ist




I talk about My way to perfection Meine Wunsch-Traumfigur Meine Ziele und Belohnungen BMI-Schlüssel Neujahrsvorsatz 2010 Wishes 2010 To-Do-List 2010 Make a wish! My own fairytale



Mein Fitness-Center 2011 2010 2009 2008 2007 2004-2006
Krokus symbolisiert: Aufbruch, (Neu-)Anfang, Verwandlung, Entfaltung.




FA? Vielleicht hilft ja das! Fragebogen vor/nach einer FA Abschiedsbrief an Mia Kalorienverbrauch bei 30min. Videos, Triggergefahr! Gedanken, die das Leben verändern können! Wichtige Links, die Dir helfen!



Definition Essstörung Definition Anorexia nervosa Definition Bulimia nervosa Definition Chew and Spit Definition Hungertod
Margeriten versinnbildlicht: Natürlichkeit, das unverfälschte Gute, das Glück




Ana Carolina Reston - The Story Ana Carolina Reston photoshopped Luisel Ramos - The Story Eleane alias Eliana Ramos -The Story Der letzte Weg von Eliana Ramos Die Ramos-Schwestern auf einem Blick Die grausame Wahrheit der ES



Essen? Nein, danke! Hungrige Zeiten Und jeden Tag ein Stück weniger von mir Jeansgröße 0 Herzenssucht Alice im Hungerland
Schneeglöckchen stehen für Hoffnung




Naturally Skinny 1 Naturally skinny 2 Naturally Skinny 3 Naturally Skinny 4 Naturally Skinny 5 Naturally Skinny 6 Naturally Skinny 7 Naturally Skinny 8



Die Abnehm-Bar Gesunder Ernährungsplan Kalorien und Ballaststoffe Negative Kalorien Leere Kalorien Warum sind Kalorien wichtig? Den Kalorienverbrauch ankurbeln Wieviele Kalorien brauche ich nun? Die 25 besten Lebensmittel Obst & Gemüse Salate Frühstück
Maiglöckchen verkörpert Rückkehr des Glücks




News V.I.P 200 Dinge, die man im Leben gemacht haben muss Billige Freizeitbeschäftigung Werte fürs Leben Wege zur Gelassenheit Lachen ist die beste Medizin x . x Charles C. Finn Aschermittwoch - Fastenzeitbeginn Neue Art der Askese? Tell me a poem Haftungsausschluss Videos

Counter/Zähler


Gedanken, die meiner Meinung nach das Leben verändern können! 

 

 

Hallo,

das, was ich hier jetzt Euch erzähle, ist meine Geschichte. Sie ist nicht frei erfunden oder die Lösung aller Dinge und Probleme. Nein, so wie wir alle verschieden sind, werden unsere Genesungsverläufe anders von statten gehen. Aber vielleicht hilft Euch der eine oder andere Satz, Eure Meinung zu Euch selbst zu ändern oder zumindest mal von einer anderen Seite zu betrachten.

Nun zu dem, was ich Euch erzählen will:

Dass Deine Gefühle bei unserer Krankheit so durcheinander sind, kann ich sehr gut verstehen. Ich habe Bulimie und insgesamt drei stationäre Therapien sowie über zwei Jahre ambulante Therapie hinter mir. Seit über drei Monaten ist es so, dass ich keinen bulimischen Rückfall mehr hatte.

Während den ganzen Therapien habe ich immer wieder von den verschiedensten Therapeuten oder Ärzten gehört, dass ich es akzeptieren lernen muss, dass ich Bulimie habe. Aber wie lernt man das? Gerede von Therapeuten ist immer leicht. Sie sind ja nicht in der Situation. Ich habe mir dann immer wieder gesagt, "okay, ich habe Bulimie, weil mir der Körper im wahrsten Sinne des Wortes sagen will, dass es ihm ankotzt, wie ich lebe!" Wortwörtlicher kann mir der Körper das wirklich nicht mehr sagen, oder? Ich finde, dass kann man auch auf die Magersucht umlegen: "Alles was du mir wegnimmst, nehme ich dir auch weg. Und zwar indem ich dir deine Reversen wegnehme sodass du an Gewicht verlierst und  Unzufiredenheit schenke! Anders gesagt, wenn du mir nicht mehr Gewicht in Form von Aufmerksamkeit schenkst, werde ich dir auch kein Gewicht zum Leben schenken!" oder bei Adipositas u. Binge eating: "Alles womit du mich mit quälenden Dingen überhäufst, überhäufe ich dich als Rache genauso. Und zwar in Form von Fressanfällen und quälendem Übergewicht und Unzufiredenheit!"

Ich habe auch von Anfang an immer gesagt, dass ich sogar zu einem Teil froh bin, dass es mir gerade jetzt passiert. Besser jetzt als nie oder irgendwann in der Pension. Jetzt bin ich jung und ich kann jetzt schon was dagegen tun, dass es mir in meinem weiteren Leben besser gehen wird. Ich bin froh, dass ich dadurch die Chance bekommen habe, eine Therapie zu machen. Hätte mich mein Körper nicht durch die Bulimie in die Knie gezwungen, hätte ich vielleicht nie die Therapie gemacht. Und der Vorteil an einer Therapie ist, dass man vieles aufarbeiten kann, dass einem sonst ein lebenlang verfolgt. Ausserdem habe ich mich dadurch sehr viel besser kennen gelernt und auch erfahren, warum ich in manchen Situationen in einer oft selbstschädigenden Art und Weise reagiere. Erst wenn du weißt, was du falsch machst und dich selbst verstehst, warum du so reagierst, kannst du es ändern indem du dir sagst: "Damals war es ein lebensnotwendiger Schutzmechanismus, den ich zum Überleben gebraucht habe, aber jetzt bin ich älter und erfahrener und kann mit der Situation erwachsener umgehen!" Ausserdem möchte ich noch sagen, dass ich froh bin, diese Krankheiten (ES, Depression u. Borderline) zu haben als z.B. Krebs oder Aids. Den Vorteil an unserer Situation ist, dass wir selber sehr, sehr viel beitragen können gesund zu werden. Mir ist lieber, selber hart daran arbeiten zu müssen als darauf zu hoffen, dass die Schulmedizin wie Medikamente, Chemotherapie oder Bestrahlung helfen um wieder gesund zu werden. So gesehen haben wir noch Glück im Unglück, weil wir sehr viel selber an unserer Genesung beitragen können oder anders gesagt, dass es hauptsächlich an uns liegt, ob wir gesund werden oder nicht. Je nachdem wie sehr wir bereit sind dafür Verantwortung zu übernehmen und Einsatz zeigen.

Ich habe dann mit der Zeit akzeptiert, dass ich Fressanfälle hatte und mir gedacht, dass ist nur ein Symptom meiner Krankheit und habe meinen Körper die Befriedigung des Fressanfalls gegeben. Obwohl ich wußte, dass es dazu führt, dass ich dabei zunehmen werde. Ich habe bei vollem Bewußtsein versucht zu akzeptieren, dass ich jetzt Unmengen an Kalorien in mich hineingestopft habe und versucht diesen Druck standzuhalten ohne deswegen geradewegs aufs Klo zu rennen um mich zu übergeben. Das mit der selbstschädigenden Sache, von wegen Ritzen usw. hat sich auch mit der Zeit einfach von alleine gelöst. Aber vielleicht hat es deswegen aufgehört, weil ich irgendwann darin keinen Sinn mehr gesehen habe. Es bringt ja nichts, dass man sich ritzt, schlägt oder sonst was. Die Tatsachen ändern sich dadurch nicht. Man hat dadurch nur noch mehr Wut in sich, weil man auch dagegen verloren hat sowie unnötige Schmerzen und Verletzungen. Die Schnittwunden wurden für mich zu einem Mahnmal. Jedesmal wenn ich mir sie angesehen habe, hatte ich die Bestätigung, dass ich wieder schwach geworden bin. Ich habe mir immer öfter klar gemacht, das es einfach keinen Sinn hat, sich selbst zu schädigen. Was auch noch dazu geführt hat, dass das selbstschädigende Verhalten aufgehört hat, war, dass ich meinen Job gekündigt habe. Immer wenn ich den Druck der Arbeit nicht ausgehalten habe, habe ich mich verletzt um einen Grund zu haben, nicht in die Arbeit gehen zu können. Jetzt wo ich nicht mehr dort arbeite sind die Ängste weg und somit die Borderlinesymptome. Sprich, man muss aus der selbstschädigenden Situation raus gehen um selbstschädigendes Verhalten zu vermeiden!

Vielleicht solltest du in deinem Leben ebenso eine Veränderung anstreben? Du musst schauen, in welchen Situationen immer wieder in das alte Schema reinfällst und versuche genau diese Situationen zu vermeiden. Trenne dich davon! Liegt es an der Arbeit od. entsteht es durch den Druck der Uni, liegt es daran, dass du dass, was du derzeit beruflich machst, vielleicht gar nicht das ist, was du wirklich willst, machst du es vielleicht für deine Eltern, Freunde oder sonst wem anstatt für dich? Sind es Situationen mit Freunden? Trenne dich von denen, die solche Situationen immer wieder auslösen. Freunde, die einem Schaden sind keine wahren Freunde! Also alles in allem: Nimm dir die Zeit, lerne es zu akzeptieren, dass du krank bist, setze dich mal in Ruhe hin und versuche zu eroieren, in welchen Situationen diese Reaktionen ausgelöst werden und überlege dir ev. mit einer Pro/Contra-Liste, warum du die Situationen in Zukunft meiden willst und was die Gründe sind, warum du dich nicht davon trennen kannst. Vorallen was hast du davon, dass du dich von den Situationen nicht trennen willst, obwohl du weißt, dass sie dir schaden? Was macht es das Ganze wert, trotz dem Schaden, den du dir in dieser Situation zumutest, dabei zu bleiben? Sind diese Situationen von Vorteil, im Gegensatz zu deiner Gesundheit? Sprich, ist das selbstschädigende Verhalten das Wert, um es aufrecht zu erhalten bei vollem Bewußtsein dabei ein lebenlang krank zu bleiben? Nimm dir die Zeit und überlege u. schreib dir alles auf. Vielleicht reicht eine Stunde nicht, vielleicht kommst du in den nächsten Tagen drauf, wenn du bewußter alle Situationen ansiehst, dass es auch noch andere Gründe gibt. Schreibe sie auf deine Liste dazu. Ergänze alles was dir ein- bzw. auffällt.

Vielleicht hilft es auch, wenn du dann die Liste zu deiner Therapie mit nimmst und in diesem beschützten Rahmen Punkt für Punkt durchgehst und ihr gemeinsam aufschreibst, wie du in Zukunft diese Situationen ändern kannst. Und wenn es bedeutet, den Job zu kündigen oder mit der Uni aufzuhören. Die Magersucht, Bulimie usw. sind Alarmzeichen von deinem Körper, dass dein jetziges Leben absolut nicht in Ordnung ist. Diese Krankheiten sind auch immer Symptome deiner derzeitigen Situation. Sprich es wird Zeit, die Symptome zu behandeln. Ignoriere nicht die Alarmglocken von deinem Körper! Dein Körper signalisiert dir täglich was ihn gut tut oder nicht! Du mußt auf ihn hören und das machen, was dein Körper will u. braucht. Nur so lernst du deinen Körper zu akzepieren und bedenke, DEIN KÖRPER IST DEIN KAPITAL! Egal welchen Beruf du machst. Ohne ihn gibt es kein Leben! Vielleicht solltest du auf deiner Liste auch aufschreiben in welchen Situationen es dir gut geht und auch hier hinterfragen warum das so ist. zB. geht es dir genau in dieser Situation so gut, weil du in diesem Moment endlich das machst was du willst u. nicht dass was andere von dir erwarten od. weil du in diesem Moment dir was Gutes tust? Dein Körper dankt es dir, indem er dir das Gefühl schenkt, dass es dir gerade in dem Moment gut geht. So wie in schlechten Momenten dein Körper sagt, dass du etwas falsch machst, so zeigt er dir auch, wenn du was richtig gemacht hast, indem er dir ein gutes Gefühl oder Zufriedenheit in diesem Moment beschert. Höre ganz genau hin, was dein Körper sagt. Bei den schlechten Gedanken die du in dir hörst, hörst du ja auch immer genau hin, also warum schenkst du nicht in Zukunft auch den guten Gedanken mehr Achtung als den schlechten?

Es wird nicht einfach, es wird immens viel Zeit vergehen bis es so richtig klappt. Aber ist es das nicht alles Wert, wenn es dir dadurch endlich gut geht und vielleicht sogar gesünder wirst?

Ausserdem bin ich der Meinung, dass man, wenn man einmal essgestört ist, immer essgestört ist, auch wenn die Symptome weg sind. Ich vergleiche das gerne mit einem Alkoholiker. Einmal Alkoholiker, immer Alkoholiker. Nur das dieser irgendwann ein trockener Alkoholiker ist. Genauso ist es bei uns und irgendwann werden auch wir, wenn man das jetzt so vereinfacht auf unsere ES umlegen, "trocken" od. "clean" sein.

Ich weiß, der Mensch neigt leider dazu immer das schlechte eher zu sehen und zu merken, als die schönen Dinge im Leben. Was der Hintergrund dafür ist, immer das Schlechte schneller zu sehen als die Guten kann ich leider auch nicht erklären. Würde mich aber selber sehr interessieren, was die Natur sich dabei gedacht hat. 

Dann möchte ich noch sagen, dass es für mich auch hart war, bei vollem Bewußtsein zusehen zu müssen, dass ich durch den Verzicht aufs Erbrechen trotz Fressanfälle immens an Gewicht zugelegt habe. Aber ich versuche es jetzt mal so zu akzeptieren und denke, dass es jetzt einfach wichtiger ist, nicht wieder von der Bulimie überfallen zu werden. Das mit dem Gewicht wird sich zwar langsam, aber doch, irgendwann einpendeln, wenn ich gelernt habe, im richtigen Maße zu essen und auf Süßigkeiten zu verzichten. Das ist für mich jetzt der nächste Schritt in Richtung Genesung. Aber auch das wird hart werden und ich rechne auch damit, dass es immer wieder mal Rückschläge geben wird. Ich hoffe, dass mir diese Einstellung hilft, es besser zu akzeptieren, wenn es zu einem Rückschlag kommen wird. Und das wird es, da bin ich ir sogar sicher! Außerdem nehme ich derzeit zwei vers. Medikamente zur psychischen Stabilisierung. EIner meiner Ärzte hat mir das so erklärt, dass es deswegen so wichtigist sie zu nehmen, weil man halbwegs psychisch stabil sein muss, um überhaupt fähig zu sein, eine Gesprächstherapie zu machen. Ausserdem hat er mir gesagt, dass die Medikamente REIN NUR zur Stabilisierung dienen. Aber das absolute Nonplusultra liegt in der Psychotherapie. Nur wenn du durch die Psychotherapie dir Klarheit verschaffen kannst, warum du derzeit so bist wie du bist und dir bewußt wird, dass nur du allein es ändern kannst, indem du anders mit der Situation umgehst, wird sich etwas ändern. Und diese Meinung unterstütze ich voll und ganz, ja würde sogar sagen, dass ich das blind unterschreiben würde. Aber das ist eben meine Meinung.

Es ist keine Generallösung, aber du wirst sehen, dass es dir helfen wird. Solang du deine Lebensweise nicht änderst, wird der Körper sich IMMER gegen dich auflehnen!

Ich hoffe, dass ich Dir damit helfen konnte und wünsche Dir alles erdenklich Gute auf Deinem Weg!

 

geschrieben am 11. Oktober 2010.
Ich behalte mir das Recht vor, jederzeit meine Ansichten und Meinungen ändern zu können!

 

 

Design ? Picture
Gratis bloggen bei
myblog.de